Gerne waren die zahlreichen Mitglieder des NJK der Einladung der Bundeswehr zum traditionellen Wettkampfschießen am 24. Oktober 2012 gefolgt. Bereits um 6:00 Uhr traf man sich in der Scharnhorstkaserne in Bothfeld und von dort ging es mit einem Fahrdienst der Feldjäger nach Munster. Diesmal waren auch Bogenschützinnen des NJK dabei, um eine leise Art des Schießens vorzustellen.

Zu diesem Ordnungshüterschießen hatten sich ca. 35 Mannschaften unterschiedlichster Organisationen aus Polizei, Zoll, justiz und Feldjägern angemeldet. Der NJK wurde als Gast empfangen.

Nach einer Begrüßungsansprache und Unterweisung mehrerer Führungspersonen der Feldjägerbatallione 3./152 und 5./720 konnten die jeweiligen Mannschaften auf dem Schießplatzgelände die Wettkampfstationen aufsuchen. Die einzelnen Schießdisziplinen bestanden aus Pistolenschießen (10er Ringscheibe, 25 m ), (10er Ring Luftgewehrscheibe, 25 m) MP Einzelfeuer (10er Ringscheibe, 25 m). Während der Pausen zwischen den einzelnen Schießdurchgängen traten die Damen mit den Bögen in Aktion. Nach kurzer Aufbauzeit der Schießanlage und Einweisung an die ersten Interessierten wurden die Ziel- und Schießversuche durchgeführt. Dieses etwas „andere“ Schießen fand reges Interesse und die „Neuschützen“ hatten sichtlich ihren Spaß.

   

Aus unterschiedlichen Waffengattungen wurden Geräte und Fahrzeuge der Bundeswehr vorgestellt, auch eine Mitfahrgelegenheit im Marder, einem Transportpanzer für Grenadiere, angeboten. Die Vorführung einer Drohne zur Luftüberwachung rundete diesen Teil ab. Die Versorgung der Gäste war von den Gastgebern bestens organisiert und auch die beliebte Disziplin des „gemütlichen Bierchens“ nach dem Schießen kam nicht zu kurz. Aber auch nicht zu lang, es war ja genug Polizei da.

Alles in allem war es ein rundum schöner Tag, der im nächsten Jahr wieder seinen Platz im Kalender findet.

So – nun zu den Siegerpokalen!  Trotz großer Anstrengungen konnten wir keinen Blumenpott gewinnen. (Das lag bestimmt am Wetter, an den Lichtverhältnissen, am Seitenwind und an den Nachbarschützen, sicher aber nicht an unserer Treffsicherheit.)

Ich bedanke mich, dass ich mitfahren durfte.

Mit sportlichen Grüßen

Karl-Heinz (Kalle) König (Gastschütze)

   

Schützenfest Hannover 2012

 

Traditionell findet vor der Bruchmeisterverpflichtung in der Marktkirche ein ökumenischer Schützengottesdienst statt, der gemeinsam von der Evang. Kirche (Superintendent Thomas Höflich) und der Kath. Kirche ( Probst Martin Tenge) gestaltet wurde. Die Predigt hielt der ehemalige Vizepräsident und Ehrenmitglied des VHS Kurt Wehlauer. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von der Trachtenkapelle Kinzigtal e.V.

Nach dem Gottesdienst zogen die Teilnehmer – das Fehlen des Oberbürgermeisters wurde von vielen kritisch beäugt - mit Musikbegleitung zum Rathaus, um dort an der feierlichen Bruchmeisterverpflichtung mitzuwirken.

Der NJK war mit einer großen Gruppe von Klubmitgliedern unter der Führung des Präsidenten vertreten und unter großem Beifall und Horrido nahmen die erfolgreichen Schützen – Hans Schulz und Katharina Freimann (Holmar Kleinloff war leider wegen Krankheit verhindert) - des vergangenen Jahres noch einmal die errungenen Schilde in Empfang, damit sie diese beim Ausmarsch tragen können. Der abschließende Marsch zum Schützenplatz endete mit einem gemütlichen Beisammensein bei dem einen oder anderen Getränk im Hauptfestzelt, obwohl der
Oberbürgermeister beim Anstechen des Bierfasses mit Schwierigkeiten zu kämpfen hatte.


Der Sonnabend vor dem Ausmarsch ist für die Damen im Klub unter der Leitung von Elke Freimann ein Arbeitstag, denn für die Ausmarschteilnehmer werden seit „Menschengedenken“ rote Nelken und Eichenzweige zu beachtlichen Sträußen gebunden. Auf dem Gelände in Schulenburg war wirklich viel los, denn zeitgleich fand ein Trainerlehrgang Bogensport statt. Und nach getaner Arbeit, als auch die Reste von Blumen und Eichen abgeräumt waren, wurde aus dem Arbeitstag ein Grillnachmittag(abend).



Bereits um 4:00 Uhr morgens machten sich Klubmitglieder vom Klagesmarkt aus – begleitet von Angehörigen des Feldjägerbattaillons 152 unter Führung von Hptm. Diegler und dem Waldarbeiter Musikverein e.V. aus St. Andreasberg auf den Weg, um bei der langsam einsetzenden Helligkeit mit fröhlicher Blasmusik den Präsidenten, Schildträger und Klubmeister abzuholen. Das Kommando führte unser Oberschützenmeister Manfred Rau. Während in der Lister Meile die Nachbarn des Präsidenten das schon seit vielen Jahren kennen, werden sich die
neuen Nachbarn von Katharina Freimann -Klubmeisterin Bogen und Schildträgerin - in Isernhagen über den
ungewöhnlichen Wecker gewundert haben. Weiter ging es zum Hof unseres Klubkameraden Hans-Dieter Blume, wo Klubmeister Michael Feller zu einer heißen Suppe und Getränken geladen hatte. Als er eine kleine Begrüßungsansprache hielt, bemerkte ein Klubkamerad, daß Michael nicht nur gut schießt, sondern auch gut reden kann.
Weiter ging es zum Gewinner der Max-Boser-Kette und des Dieter-Grube-Pokals und dann zu Hans Schulz, Gewinner des Sterns, Schildträger und Gewinner der Fritz-Harenberg-Kette. Zum Abschluss wurde auf dem Klubgelände der
Jugendmeister Bogen, Jan-Niclas Sievers geehrt. Im nächsten Jahr, darauf kann er sich schon freuen, wird er zu Hause abgeholt.

Auf Einladung des Präsidenten gab es ein üppiges Frühstück, das bereits ab 3:00 Uhr von fleißigen Frauen
unter der Stabführung von Elke Freimann vorbereitet worden war. Fast hätte es das Frühstück nur mit Kaffee und Belag geben müssen, denn widrige Umstände hätten beinahe verhindert, daß Elke die bestellten Brötchen beim Bäcker in Empfang nehmen konnte. Gut gestärkt und etwas ausgeruht, ausgerüstet mit den am Vortag gebundenen Blumen, machten sich die Ausmarschteilnehmer auf den Weg zum Rathaus. Bei Sonnenschein und bester Stimmung wurde im Maschpark noch eine Pause eingelegt, um zusammen mit der Kapelle Erinnerungsfotos zu schießen und die Zeit bis zum Abmarsch als 2. Verein im 2. Zug zu
überbrücken. Der NJK stellte mit den „Grüngewandeten“, den Bogensportlern , den Gästen von der Bundeswehr und natürlich der Kapelle einen ansehnlichen Marschblock dar, der im Nachhinein wegen des Erscheinungsbildes gelobt wurde. Erfrischung und Erholung erfuhren dann die Teilnehmer im Hauptfestzelt in zwangloser gemütlicher Runde.

Am Festessen des Verbandes Hann. Schützenvereine – Präsident Paul-Eric Stolle spricht vom Bergfest – nahm wie auch in den vergangenen Jahren eine große Gruppe NJK'ler teil. Die Resonanz war allerding etwas gemischt und der VHS muß sich etwas einfallen lassen, damit dieses Ereignis wieder ein richtiges Festessen wird. Dafür gab es bei der Schilderausgabe am Montag und am Mittwoch nur strahlende Gesichter, als Hans Schulz sein Schild „Festscheibe Haken“ und Jan-Niclas Sievers als jüngster Schildträger aller Zeiten das Schild der Stadthalle in Empfang nehmen konnten.


Wilfried Przetak

Kurzwaffenschießen

Unter dieser Überschrift hatte der Oberschützenmeister zu einer Veranstaltung am 28. April eingeladen, die sich an Jäger und Sportschützen gleichermaßen wandte. Wer aber erwartete hatte, es fände ein Vergleichskampf mit Siegern, Platzierten und Erinnerungsgaben statt, der irrte.

Auf der Schießanlage Atzumer Busch (SAB) in Wolfenbüttel auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne war es unter der Leitung von Polizeikommissar Joachim „Charly“ Böhme – einem vielfachen Landesmeister -  ein Lehrgang über den versierten Umgang und  die Handhabung von Faustfeuerwaffen, besondere Arten des Zielens und eine intensive Information über die verschiedensten Munitionsarten , die bei Pistolen und Revolvern verwendet werden. Es sollte eine für den Jagdbetrieb ausreichende Schießfertigkeit auf Fangschussentfernung erlagt werden. Es ging also darum, den Teilnehmern in verschiedenen Situationen das richtige Verhalten, das Anvisieren mit und ohne Kimme und Korn und das Schießen aus der Bewegung heraus zu erklären und zu trainieren.

Die angenommene Streßsituation -  bei der Nachsuche stößt der Jäger auf ein angeschossenes Stück und ist gezwungen, auf kurze Distanz die Kurzwaffe einzusetzen – ist keineswegs irreal und genau hier konnten auch erfahrene Jäger noch wertvolle Hinweise aufnehmen. Auch das Abgeben mehrerer Schüsse kann beim Verfehlen mit dem ersten Schuss unter Umständen lebensrettend sein. Und immer wieder die -eigentlich selbstverständlichen – Sicherheitshinweise, die gerade in angespannten Situationen von besonderer Bedeutung sind.

Es war eine rundum gelungene Veranstaltung die in durchaus lockerer, aber sehr disziplinierter Weise ablief. Alle Teilnehmer betonten sehr positiv in einer Abschlussbesprechung, in der das persönliche Urteil und die mitgenommene  Erfahrung   abgefragt wurde, wie sinnvoll und wertvoll dieser Tag gewesen ist. Ein besonderer Dank der Teilnehmer geht an Manfred Rau, der das vermittelt hat und an den hervorragenden „Lehrer“ Charly Böhme.

 

Vor einem Jahr waren wir noch als Geäste im Klub dabei, doch diesmal — am 31. August beim 29. Ordnungshüterschießen waren wir als Mitglieder gefragt und sind gerne mitgefahren.

Kurz nach 07:00 Uhr ging es bei unseren Gastgebern, dem Feldjägerbataillon 152, in der Scharnhorstkaserne los zum Truppenübungsplatz Munster. Leider hat an dem Tag das Wetter nicht ganz so mitgespielt, wie wir uns das erhofft hatten. Aber der Regen konnte uns die Stimmung nicht vermiesen! Dort angekommen, gab es erstmal Kaffee und Brötchen. So gut gestärkt konnte ja nichts mehr schief gehen.

Gegen 11:00 Uhr begann der erste Wettbewerb. Der NJK hatte zwei Teams am Start: Karl-Friedrich Burkart, Gerold Burkart, Lars Kleinloff und Holmar Kleinloff in Team 1 und Manfred Rau, Werner Wolff, Christian Rosenberg und Maik Wurlitzer in Team 2. Nach knapp einer Stunde Wartezeit am Schießstand durfte sich Team 1 mit der MP beweisen und wir, Team 2, konnten unser Talent mit der Pistole zeigen.

Zurück von der ersten Runde gab es als wohlverdiente Stärkung eine deftige Erbsensuppe. Bis zum zweiten Wettbewerb mussten wir die Zeit überbrücken und wir erhielten die Gelegenheit, Panzer zu fahren. Die Bundeswehr hatte einen Panzer vom Typ Marder inklusive Chauffeur zur Verfügung gestellt. Ich kann Euch sagen: mit 33 Tonnen Stahl durchs Gelände zu fahren, ist echt ein Erlebnis. Der Fahrer hat jede Wasserlache mitgenommen und auch ein Baum musste dran glauben.

Beim nächsten Wettbewerb waren die Bedingungen umgekehrt: Team 1 Pistole und Team 2 MP. Auch dieses Jahr gab es wieder eine Zugabe - es war zwar kein MG-Schießen, aber ebenfalls gut. Gegen einen kleinen Obolus konnte man sein Talent mit dem G36 zeigen. Leider hat die Zeit nicht ausgereicht, um auch das auszuprobieren, da Schießstop für 15:00 Uhr angeordnet wurde und nur noch die Besten ihre Plätze ausschießen durften. An dieser Stelle interessiert Euch bestimmt das Ergebnis unserer Teams und ich kann Euch sagen: es geht nicht nur um Punkte, sondern auch um den Spaß! Wir haben also anderen den Vortritt gelassen.

Zurück vom Schießplatz gab es Leckeres vom Grill und das eine oder andere Bier. Gegen 17:00 Uhr war es dann soweit: die Siegerehrung und Preisverleihung stand an. Zu erwähnen ist hier natürlich auch, dass nicht nur Bundeswehr, Polizei und der NJK anwesend waren, sondern auch Millitärmannschaften aus Belgien, Großbritannien und den USA. Jeder von Ihnen hat den einen oder anderen Preis errungen. Die meisten Pokale gingen aber an die Bundeswehr nach Bremen und an das SEK nach Magdeburg. Im Preisschießen mit dem G36 hat sich dann Belgien über deutsches Bier gefreut. die Briten über ihr PlayBunny T-Shirt und Gerold Burkart vom NJK über einen Klappstuhl.

Den Bus zurück hatten wir uns wegen des schlechten Wetters bereits für 19:00 Uhr bestellt. Dort in der Kaserne waren auch schon die Vorbereitungen für den 4. European Club Teams Cup zu sehen. Während wir unterwegs waren, waren andere Klubmitglieder fleißig und hatten bereits das nächste Ereignis vorbereitet. Was für ein toller Tag. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr.

Christian Rosenberg und Maik Wurlitzer

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Schießzeiten Bogen
jeden Dienstag & Donnerstag
17:00-21:00 Uhr

Andere Zeiten mit Absprache:
Katharina Freimann
(Bogen)
Alina Valentin
(Bogen Jugend)


Schießzeiten Pistole/LG
jeden Dienstag
18:30-20:30 Uhr

Andere Zeiten mit Absprache:
Charles Burkhardt
(Pistole)
Holmar Kleinloff
(Pistole, Luftgewehr)
Michael Feller
(Luftgewehr, KK-Gewehr in der Wilkenburg)


Adresse
Schulenburg Nord 5
30855 Langenhagen

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